Der Summer Ball war viel zu schnell vorbei, aber es war wirklich lustig. Die Iren sind ziemlich gut im Party machen.
Leider befinde ich mich jetzt in den Startlöchern für den Endspurt. Bis Montag muss ein 4000 Wörter Assignement fertig werden. Aber immerhin, die Überschrift habe ich schon …
Wenn ich mit dem Assignment fertig bin, kann ich auch gleich mit dem nächsten anfangen. Glücklicherweise sind es diesmal nur 3000 Wörter über … weiß ich leider noch nicht. Irgendwas mit: How does culture influence business? Wenn einer ne Idee hat, ich bin offen für Vorschläge. Oder vielleicht hatte ja mal jemand von Euch interkulturelle Erfahrungen am Arbeitsplatz und möchte mir als Case Study dienen?
Und wenn ich dann damit fertig bin habe ich noch 10 Tage um mich für meine Klausuren vorzubereiten, die ich dann zwischen dem 19. und 26. Mai schreibe. Ich hoffe ihr drückt mir dann fest die Daumen.
Na dann auf los gehts los: 3, 2, 1 …
Juhu, alle Stifte und Bücher fallen lassen, heute ist Summer Ball in der DCU. Als special guests treten die Vengaboys auf, mit Sicherheit das Highlight des Abends. Dann schnell die Hochsteckfrisur angezogen und die Klamotten zurecht gezupft und auf zur Party. Um 2:00 heute nacht ist nämlich schon wieder alles vorbei (Ich bin gespannt wann die Sperrstunde endlich aufgehoben wird hier in Irland).
Heute hatten wir Wandertag (an unserem freien Freitag). Aber das war nur halb so schlimm am Ende, weil der Besuch bei Intel extrem interessant war. Wir haben einen Blick in die Produktion wagen können und haben interessante Präsentationen zu aktuellen Research Projekten gehört. Kann man sich das Vorstellen: In den Räumlichkeiten der Produktion ist es 10.000 mal sauberer als in einem Krankenhaus. Ein kontinuierlich Luftzug von der Decke in den Boden hinein sorgt – unter Anderem – für eine staubfreihe Arbeitsumgebung. Die Produktionsanlage ist zwar schon mehr als 15 Jahre alt, aber das sieht man ihr nicht an. Es sieht aus, als wäre sie gestern erst installiert worden. Ein toller Tag, der sehr schnell verging und natürlich gab es auch wieder Getränke und Essen umsonst. Wir hungrigen Studenten haben wieder alles aufgegessen.
Diese Woche ist wirklich eingenartig. Am Montag, nachdem ich gerade realisiert hatte, dass René bei mir ist, war er auch schon wieder weg. Den Rest der Woche habe ich damit verbracht Hausarbeiten fertigzustellen, deren Deadlines bedrohlich nahe rücken und zu allem Übel hatte ich drei Tage kein Wasser in meinem Zimmer. Die einzige Wassserquelle, die in unserem Apartment funktionierte, war Kaltwasser in der Küche. Erst in solchen Momenten merkt man wie oft man die Toilettenspühlung benutzt und wie gerne man doch Duschen geht. Ein Glück haben wie seit gestern abend wieder Wasser. Am Nachmittag kam dann noch die Apartment-Leitung und entschuldigte sich bei uns, weil es eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre Klospühlung und Kaltwasser zu sperren…

Hier sind wa uff da O’Connell Street. Wie man deutlich erkennen kann, befindet sich im Hintergrund der Spire. Ditt Bild fand der René so toll, dass wa ditt och noch pohstn wolltn.
Warum? Na weil der René da war. Das war die tollste Überraschung überhaupt und es war mal wieder schön mit meinem Liebsten zusammen Zeit zu verbringen.

René hat für uns ein Auto gemietet, so dass wir durch halb Irland fahren konnten, was wir auch gemacht haben. (Huch, die Autos fahren ja hier auf der “falschen” Seite! )

Am Samstag ging es erst zum Powerscourt Waterfall, dem höchsten Wasserfall in Irland, und von da aus in den Süden nach Cork, das Paris von Irland.

Dort haben wir übernachtet in einem gemütlichen Bed & Breakfast. Zum Breakfast gab es englisches Frühstück, allerdings (und glücklicherweise
) ohne Bohnen. Nach einem kurzen Abstecher an die Küste haben wir uns entschieden die Cliffs of Moher zu besuchen. Die sind wirklich beeindruckend hoch und wenn man sich unerlaubt zu nahe an die Klippen wagt, bekommt man schon Angst um sein Leben.

Die Au?erirdischen haben auch kurz vorbei geschaut.

Von da aus ging es dann auch schon fast zurück nach Dublin mit dem Spire auf der O’Connell Street, den René ganz besonders cool findet, und der Temple Bar.
Danke mein Schatz für dieses wunderschöne Wochenende! Ich habe es wirklich genossen, nur leider verging die Zeit viel zu schnell!